Die verschiedenen komatösen Zustände

 

Urheber: <a href='http://de.123rf.com/profile_uatp2'>uatp2 / 123RF Lizenzfreie Bilder</a>Koma:

Ich muss vom Notfall her gesehen noch einige Worte sagen zur Bewusstlosigkeit und Koma. Bei der Bewusstlosigkeit fehlt jedes bewusste psychische Geschehen, aber die körperlichen Funktionen bleiben erhalten. Ich finde eine Reaktionslosigkeit vor, ebenso eine Reflexlosigkeit, der Patient ist natürlich zu keiner Willkürmotorik mehr fähig. Von den Formen der Bewusstlosigkeit habe ich die kurz dauernde Synkope.

Jezt das Koma, welches schon mal länger dauert, der Patient ist hier durch äußere Reize nicht zu wecken. Das Koma stellt die Komplikation vieler, vieler Erkrankungen dar und ich will Ihnen hier einmal die wichtigsten Formen auflisten:

Die Ursachen des zerebrale Komas können sein: Apoplex, Tumoren, Traumen, Infektionen und Anfallskrankheiten im zentralen Nervensystem.

Intoxikationen sowie exogene Vergiftungen können zum Intoxikationskoma führen, das Herz-Kreislaufkoma nach oder bei Infarkt, bei Embolien, bei Kammerflimmern. Als weitere Verursacher kommen in Betracht Infektionskrankheiten, die über Fieber, über Toxine, über die Exsikkose und die Elektrolyt-Entgleisungen bei Durchfällen und Erbrechen, ebenfalls bis ins Koma gleiten können.

Das urämische Koma, mit das Endstadium der chronischen Niereninsuffizienz. Hier findet eine endogene Vergiftung durch harnpflichtigen Metaboliten statt.

Das Basedow-Koma, die hyperthyreotische Krise nach schwerer Schilddrüsenerkrankung, nach einer Operation, nach Gabe von Jod. In Stress- und Ausnahmesituationen zeigt sie die folgenden Symptome wie Fieber, starke Erregung, Tachykardie, Durchfall, Exsikkose, Angst, Verwirrtheit.

Ganz wichtig das hyperglykämische Koma, also das diabetische Koma und das hypoglykämische Koma bei der Unterzuckerung. Diese beiden Komaformen werde wir bei der Behandlung des Diabetes mellitus differenzialdiagnostisch noch besonders gegenüberstellen.

jetzt kaufen...

zum sparangebot...

zur nächsten seite