Meningismus, Brudzinski-Zeichen, Lasegue-Zeichen, Kernig-Zeichen.

 

Meningismus:

meningismus Dann noch ein Syndrom, das zu vielen Erkrankungen der Menningen, der Gehirnhäute, gehört. Ich bitte Sie hier, zur Prüfungsvorbereitung für Ihre Überprüfung beim Gesundheitsamt auch diese meldepflichtigen Infektionskrankheiten, Enzephalitis, Meningitis, Frühsommermeningoenzephalitis zu studieren und auswendig zu beherrschen.

Dieser Meningismus, der all diesen meningischen Erkrankungen gemeinsam ist, besteht aus Nackensteife, Erbrechen, Bradykardie und Ophistotonus, also der überstreckte Hals nach hinten.

Untersuchungsmethoden:

Die Untersuchungsmethoden bei diesem Meningismus:

Als erstes fällt das Brudzinski-Zeichen positiv aus. Dem Patienten ist es absolut unmöglich, das Kinn auf die Brust zu legen oder er empfindet Schmerzen dabei, wenn im Liegen seine Beine gestreckt sind. Zur Entlastung wird er die Beine sofort anziehen.

Das Kernig-Zeichen ist positiv. Die Unmöglichkeit oder die Schmerzhaftigkeit, sich bei gestreckten Kniegelenken aufzusetzen. Es kommt zu einer Dehnung dieser gereizten, entzündeten Häute und das ist sehr schmerzhaft. Auch hier wird er, der liegende Patient und wenn er versucht den Oberkörper anzuheben, die Beine mit anziehen.

Das Lasegue-Zeichen ist wie bei der Ischialgie auch hier positiv. Die Unmöglichkeit das im Kniegelenk gestreckte Bein anzuheben, das Kniekussphänomen ist nicht möglich. Der Patient ist nicht in der Lage, sein eigenes Knie zu küssen, auch hier wäre diese Dehnung viel zu schmerzhaft. Der Patient sitzt vor Ihnen auf drei Füßen, er sitzt auf seinem Hintern und hat die Arme zur Entlastung der Menningen aufgestützt.

Diese Untersuchungsverfahren sind sehr einfach und auch vom Heilpraktiker leicht durchzuführen und wenn Sie eine Gefahr erkennen, wenn Verdacht auf Meningismus besteht, so geben Sie diesen Patienten, schon unter dem Aspekt der Sorgfaltspflicht heraus, sofort ab an eine Klinik.

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