Die Persönlichkeitsstörungen:
Sie haben damit die Möglichkeit - um es mal derb zu sagen - Zeit zu schinden - und wenn Sie zu den Menschen gehören die zwei verschiedene Dinge nebeneinander machen können, dann können Sie auch in dieser Situation überlegen, was will ich denn als nächstes sagen. Da haben wir also wie eben beschrieben die paranoide Persönlichkeitsstörung.
Hier haben wir den Menschen der die Tendenz hat, seine Umwelt als feindlich, als bedrohlich zu erleben. Er erlebt seine Mitmenschen so, daß sie ihn ausnutzen wollen, daß sie ihn kränken oder erniedrigen wollen. Dieser Mensch fühlt sich benachteiligt, fühlt sich übervorteilt und sieht in allen Mitmenschen und in vielen Situationen vor allem das Bedrohliche
Weiter zur schizoiden Persönlichkeitsstörung. Wenn wir uns versuchen eine schizoide Persönlichkeitsstörung vorzustellen, denke ich an Clint Eastwood in seiner Rolle als „Dirty Harry“. Eiskalt, kontaktgestört, kontaktgehemmt, ungeheuer distanziert und von großer emotionaler Kühlheit. Diese Rollenbeschreibung bezeichnen wir als schizoide Persönlichkeitsstörung, ein Mensch der von seiner Umwelt - und man muss wohl sagen - auch von seiner
persönlichen Emotionalität deutlich abgegrenzt ist.
Schließlich haben wir die soziopathische oder antisoziale Persönlichkeit. Hier haben wir Menschen die zur Delinquenz neigen, d.h. sie neigen dazu straffällig zu werden, sie sind rücksichtslos, nicht nur gegen andere sondern auch gegen sich selbst.
Sie vernachlässigen oder ignorieren soziale Absprachen. Sie sind unzuverlässig, verhalten sich auffällig laut und interessieren sich nicht wirklich für das was andere Menschen wollen, könnten oder was allgemeiner Konsens ist.
Man könnte in gewisser Weise sagen, es machen sehr viele Menschen eine soziopathische Phase durch. Wir bezeichnen sowas in der Entwicklungspsychologie oft als die Flegeljahre.
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✔︎ einfach erklärt und an Beispielen gezeigt