Solare Stromversorgung: Die Art und Weise der Stromerzeugung darf bei der konsequenten Realisierung eines Niedrigenergiehauses nicht vergessen werden. Der Wirkungsgrad bei Strom aus dem öffentlichen Netz liegt in der Regel bei nur 30 %. Eine
autarke Stromversorgung ist deshalb anzustreben. Unter Inanspruchnahme eines bayerischen Förderprogramms werden auf dem Süddach 42 Solarmodule mit einer Gesamtfläche von
ca. 18 m² und einer Gesamtleistung von maximal 2 kW auf eine Unterkonstruktion montiert. Damit die Module optimal entsprechend dem jahreszeitlich unterschiedlichen Sonneneinstrahlungswinkel verstellt werden können ist die Unterkonstruktion manuell verstellbar.
Auf eine hundertprozentige autarke Lösung wird verzichtet, da hier zu viele ökologisch bedenkliche und teure Batterien zur Speicherung
notwendig wären. Stattdessen ist die Anlage mit dem vorhandenen Stromnetz durch einen so genannten Wechselrichter verbunden. Bei Stromüberschuss wird Strom an das Überlandnetz geliefert, bei Strommangel wird aus dem Netz Strom entnommen. Dies wird von den Stromwerken entsprechend verrechnet. Im ersten Jahr deckt der solarerzeugte Strom fast 90 % des Strombedarfs.
Nutzen Sie unsere medizinischen Videos. .
✔︎ einfach erklärt und an Beispielen gezeigt