Die Akkomodation bezeichnet den Vorgang der Nah- oder Fernanpassung des Auges, das heißt die Unterscheidung, ob ich einen nahe liegenden Gegenstand betrachte oder den Baum am Horizont. Insofern sprechen wir von dem Unterschied zwischen der Nah- und der Fernakkomodation und wir wollen einmal im Vergleich anschauen was passiert bei der Nah- und bei der Fernakkomodation, das heißt, wie wir den Unterschied erkennen können.
Bei der Nahakkomodation führen wir mit den Augen eine Konvergenz durch, bei der Fernakkomodation eine Divergenz. Das bedeutet, Konvergenz, die Sehachsen werden zusammengeführt, so dass der Fokus im nahe liegenden Gegenstand gebündelt und fokussiert ist.
Bei der Divergenz werden die Sehachsen auseinander geführt, das heißt also, wir müssen den am Horizont stehenden Baum per Divergenz fixieren und nicht den Daumen vor unseren Augen.
Dann haben wir als zweite Reaktion eine Anspannung bzw. ein Erschlaffen eines bestimmten Muskels und zwar ein Anspannen bei der Nahakkomodation und ein Erschlaffen bei der Fernakkomodation des Musculus ziliaris.
Vielleicht erinnern Sie sich noch, der Ziliarmuskel ist ein Teil des Aufhängungsapparates der Linse. Die Linse hängt in den Zonulafasern, die Linse iwird rundum von Zonularfasern gehalten und die Zonulafasern sind die Sehnen des Ziliarmuskels.
Der Ziliarmuskel ist ein Ringmuskel und nun überlegen Sie bitte,
was passiert wenn ein Ringmuskel unter Anspannung kommt?
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